Collins Cup – das war NIX!

Habe ich mich die letzten Tage auf den Collins Cup gefreut! Die Vorberichte bei den gängigen Triathlonmedien war grandios. Text, Audio, Video. Man kam am Cup nicht vorbei. Nach dem ich dann am Freitag noch das letzte Pushing Limits Video mit Sebi Kienle und Norman Stadler gesehen habe, dachte ich wirklich, das könnte ein Game Changer der PTO werden.

Umso ernüchternder der Samstag, 13 Uhr. Der Samstag war auf Grund privater Termine eigentlich verplant aber die erste Stunde wollte ich noch von zu Hause mitnehmen und dann immer wieder per Smartphone reinschauen.

Also um 13 Uhr auf dem iPad die Seite des Collins Cup geöffnet. Und was dann passierte konnte ich zu nächst nicht glauben. Nutzer aus Europa sollen Eurosport besuchen. Und da ich lange den Eurosportplayer als Abo hatte, wusste ich, was nun kommt. Man braucht ein Abo um das Rennen anzuschauen. Nach 15 weiteren Minuten unterschiedlichster Versuche, verschiedener Webseiten, App-Downloads, usw. war dann Schluss und der Frust war entsprechend. Das hatte mir die Lust auf Triathlon genommen, so dass ich den ganzen Tag nicht einmal in den Ticker schaute.

Die Kritik an der Moderation und die permanente Werbung bei Eurosport, welche die sozialen Kanäle bestimmten, lassen wir mal außen vor.

Aber jetzt noch einmal zurück.

Die PTO will den Triathlon auf die neue Ebene heben und den Sport breiter und beliebter machen und außerhalb der Szene Menschen ansprechen. Das ist ihr Anspruch. Und daher ist dieses Vorgehen absolut nicht nachvollziehbar. Wie kann man ein Rennen dieser Wichtigkeit und medialen Aufbereitung hinter eine Paywall stellen? Das konterkariert alle Ideen und Planungen, welche mit diesem Event und der Organisation verbunden waren. Ob das den Profis im Vorfeld klar war, kann bezweifelt werden.

Hier hat es die PTO sowas von verpasst, ein anderes Image gegenüber Ironman einzunehmen und sich als neue, starke Organisation zu positionieren. Und nie wäre es leichter als momentan, denn Ironman tut alles um ihr schlechtes Image weiter zu verschlechtern.

Restart

Stand heute: Das war nix! Eine zweite Chance hat die PTO jedoch verdient, denn die Idee und der Weg, den sie in den letzten Monaten einschlagen, sollte für den Sport der richtige sein. Ich bin gespannt, ob die PTO aus den vielen Kritiken lernt und andere smarte Lösungen findet.

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